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2011/12 – Der erste Schnee

20.12.2011

Man glaubt es kaum – heute morgen waren tatsächlich alle Dächer weiß und der Garten schlummert im Schnee!

Heute morgen rückte die Frage, ob es doch noch weiße Weihnachten gibt, dann aber in den Hintergrund. Die Frage: Kommen die Handwerker zu uns durch? war plötzlich wichtiger. Denn kurz nach acht kam der Anruf, dass die Straße gesperrt sei und zu uns kein Durchkommen ist. Sie würden es in einer halben Stunde noch einmal probieren. Naja, nicht ganz, aber 1,5 Stunden später hatten sie es geschafft: nun werden unsere Absturzriegel vor den Fenstern montiert. Wir bekommen 3 Querstreben in Edelstahl – mit diesem Abstand erfüllen wir die Vorgaben der Baurichtlinien. Am liebsten hätten wir ja nur die Querstreben gehabt, die dann einzeln in der Wand befestigt werden. Aber nach der Beratung haben wir eingesehen, dass 4 Fixpunkte mehr Stabilität bieten als zwei. Daher sind die Querstreben mit senkrechten Streben links und rechts verbunden, so dass ein ganzes Geländer als ein Stück montiert wird.

Tja, aus Bauaufsichtssicht dürften wir nun fertig sein, so dass wir demnächst unsere Fertigstellungsanzeige ans Kreisbauamt schicken können.

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Geschützt: 2011/11 – Wir nähern uns dem Ende…

22.11.2011

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2011/10 – Korinthenkacker…

03.11.2011

… gibt es überall. Auch in Lampertheim.

So fanden wir vor kurzem eine kleine, unauffällige Visitenkarte im Briefkasten vor, die zu einem Beamten der Stadt Lampertheim gehörte. Dieser wollte sich doch mal mit uns über unseren Vorgarten unterhalten. Da wir in der Nachbarschaft schon viel Unmut über das städtische Einmischen in die Vorgartengestaltung mitbekommen haben, ahnten wir, dass nun auch wir an der Reihe sind.

Das Gespräch mit dem überaus eifrigen Herren zeigte gleich, wohin die Reise geht. Nach Ansicht der Stadt haben wir die Bebauungsrichtlinien nicht eingehalten, welche besagen, dass der Vorgarten mit vorwiegend heimischen Pflanzen einer bestimmten Pflanzenliste zusammenhängend zu bepflanzen ist. Das hat uns noch nicht geschockt. Den Absatz haben wir tausend mal gelesen und wir sind auch davon überzeugt, dass wir nicht dagegen verstoßen. Denn jeder normale Bürger würde “zusammenhängend” wahrscheinlich nicht als “Grünfläche links UND rechts vom Gehweg” interpretieren. Das kann doch noch nicht mal als Fachausdruck so gedeutet werden.

Leider drängte uns ein Argument dann doch in die Enge. Wir haben im Grünflächenplan, der dem Bauantrag beilag, Gründfläche links und rechts vom Gehweg eingezeichnet. Dass das jetzt rechtsverbindlich sein soll, hat uns schon schockiert. Der Gründflächenplan wurde vom Architekten erstellt, ohne dass sich zu dem Zeitpunkt jemand groß Gedanken um den Vorgarten gemacht hat. Wer setzt sich denn vor dem Einreichen des Bauantrages schon mit einem Landschaftsgärtner zusammen???

Im Moment herrscht also gedrückte Stimmung, da wir im schlimmsten Fall einen Teil des Pflasters im Vorgarten wieder rausreißen müssen. Aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt, denn die kämpfende Gemeinde im Wohngebiet wächst und wächst.

Und hier noch ein paar gute Nachrichten: (wenn uns nicht grad jemand von der Stadt den Spaß verdirbt) dann haben wir nämlich Freude an der Entstehung unseres Gartens bzw. Vorgartens:

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2011/10 – Hindernisse auf der Zielgeraden…

12.10.2011

…sind eine ganz fiese Nummer. Eigentlich sollte doch alles glatt gehen. Doch in den letzten Tagen ist noch so einiges schiefgegangen:

  • Unsere große Badewanne hat einen Riß und muss ausgetauscht werden – und damit auch die Fliesen drum herum
  • Unsere Treppe hat es schwer getroffen, denn einerseits wurde bei der Montage das Geländer kreativ umgestaltet, zum Anderen muss die Kellertreppe nochmal angehoben werden, da sie leicht schief montiert ist. Durch den Schiefstand kann der Handlauf als Verbindung zwischen Keller und Obergeschoss nicht montiert werden.
  • Während der Reparatur der Heizungsanlage kam der Techniker hoch gerannt und hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass Wasser aus der Kellerdecke auf den Elektrokasten tropft – mit den Starkstrom-Kabeln drin! Der herbeigeeilte Installateur von LuxHaus hat festgestellt, dass das Wasser von den Abwasserleitungen der Waschbecken im OG stammt – und im Keller raus kommt. Was ein Spaß – und das auch noch am Umzugstag! Zum Glück konnte die defekte Leitung bereits am Dienstag abgedichtet werden (Montag war Feiertag) – so dass wir jetzt “nur noch” die geflickte Wand im Eingangsbereich wieder neu streichen müssen.
  • Die Heizungsanlage selbst ist leider auch noch nicht am fliegen, obwohl schon mehrere Techniker Hand an sie gelegt haben. Ein letzte Woche herbeigeeilter Techniker konnte immerhin zwei falsch montierte Kabel korrigieren, so dass jetzt zumindest die Warmwasserproduktion läuft und die Lüftungsanlage erste Lebenszeichen von sich gibt. Die Fußbodenheizung gibt aktuell vor in den Sommerschlaf versunken zu sein – genaueres ist schwer zu sagen, da die Anlage Alzheimer zu haben scheint. Die meisten Parameter stehen leider auf null, so dass es nur schwer nachvollziehbar ist, was sie denn geplanter Weise tut – oder auch nicht.

ABER: Wir sind drin! Es stehen zwar noch haufenweise Umzugskartons im Haus, aber der Kamin funktioniert und der Bereich Wohn-/Esszimmer und Küche ist halbwegs aufgebaut, so dass wir schon die ein oder andere Stunde auf der Couch ausruhen konnten :)

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2011/09 – Der Endspurt ist eröffnet…

27.09.2011

…weshalb wir die letzten Tage wie die Weltmeister gestrichen haben. Dank tatkräftiger Unterstützung sind wir inzwischen so weit, dass nur noch das Wohnzimmer ein weiteres Mal gestrichen werden muss, damit am Freitag der Umzugswagen kommen kann.

Und da Platz in der kleinsten Hütte ist, können auch gleichzeitig drei Leute im 2,5 m² großen WC streichen :)

Ebenfalls dank tatkräftiger und technischer Unterstützung sind wir inzwischen sogar online :)

Und wo am Montagmorgen noch ein leerer Raum war…

…steht am Dienstagabend eine fertige Küche :)

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2011/09 – Karl, mei’ Herztroppe!

21.09.2011

Heute hat sich mal wieder gezeigt, dass ein Bauherr nicht nur Zeit und Geduld braucht, sondern auch Nerven wie Stahl. Am Morgen war ich mit dem Bauleiter verabredet, der zwecks Stau aber eine Stunde später kam. Also habe ich unseren lieben Nachbarn einen Besuch abgestattet.

Als der Bauleiter kam, wurde als erstes wieder eine Pixelmessung des Estrichs durchgeführt – wir haben wohl die Toleranzgrenze erreicht, so dass nun auch die Fliesen auf dem Boden gelegt werden können.

Nichtsdestotrotz bleibt der Entfeuchter noch bei uns, damit wir für das Parkett noch bessere Werte erreichen.

Am Nachmittag bin ich dann ein zweites Mal auf die Baustelle gefahren, da die Garage geliefert werden sollte. Kaum angekommen, erfahre ich, dass auch die sich um eine Stunde verspätet. Da ich Katharina nicht schon wieder auf den Keks gehen kann, mach ich mich ans Zupfen, ähh gewalttätige Entfernen unseres mutierten Unkrauts im Garten.

Dann kam das Aufeinandertreffen mit dem Garagenlieferanten. Seine erste Reaktion: ‘Da pass ich mit dem LKW nicht rein’. Wie jetzt? Wir haben die Einfahrt doch so wie angefordert befestigt und jetzt stimmt wieder was nicht? Ja, wieso redet eigentlich keiner mit uns? Wenn wir gewusst hätten, dass der LKW 2,55m braucht, hätten wir darauf achten können, dass die Kantensteine noch nicht gesetzt werden! Und nun? ‘Die Steine müssen weg.’ Wie soll ich denn mal spontan den Landschaftsgärtner herbeiordern? Zum Glück ließen sich auch die Steine mit ein bisschen Gewalt wieder aus ihrem Mörtelbett herausholen, so dass der LKW letztendlich in die Einfahrt fahren konnte. Danach musste nur noch die Garage entladen werden. Und obwohl das eigentlich ganz lässig aussah, kostet auch das Zuschauen dabei Nerven, wenn die Garage freischwebend neben der Hauswand taumelt.

Jetzt brauch ich erstmal einen Schnaps… Prost!

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2011/09 – Damit auch der erste Eindruck stimmt…

13.09.2011

… arbeiten wir nun an der Außenanlage. Naja, wir ist übertrieben, das überlassen wir doch dem Landschaftsgärtner. Auf jeden Fall soll der Eingangsbereich diese Woche vorbereitet bzw. fertig gestellt werden, also Treppe wird hoffentlich fertig und Boden wird mit Naturbeton für die Garagenlieferung vorbereitet. Wenn die Garage da ist, kann auch der Belag verlegt werden. Und wenn wir Glück haben, passiert vielleicht schon was am Lichthof :) Momentan wird jedenfalls an der Treppe gearbeitet:

Der Fliesenleger ist die Woche auch noch da. Mit dem wurde gleich mal besprochen, welche Fliesenhöhe, welche Verlegerichtung, welche Fugenfarbe etc. wo geplant sind. Wir sind gespannt auf die ersten Bilder :)

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2011/09 – Wir lassen die Hüllen fallen…

09.09.2011

…und zwar das fiese Stahlkorsett, das bisher unser schickes Heim verhüllt hat :)

Seit Montag ist das Gerüst abgebaut, so dass wir endlich einen unverhüllten Blick auf unser neues Haus haben:

Außerdem ist die Balkonbrüstung endlich abgedeckt und der Boden sauber verlegt…

Der Elektriker war auch schon sehr fleißig und hat bis auf das eine oder andere Detail schon alles angeschlossen. Wir haben sogar schon die Halogenlampen in der Decke!

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2011/09 – Was ein Wochenende!

05.09.2011

Wir haben nicht nur 3 Tage am Stück mit fleißigen Bauhelfern gestrichen, wir haben auch die Spachtelarbeiten im Keller fertig gestellt! Und außerdem war endlich ein Techniker da, der herausgefunden hat, warum unsere Heizung nicht funktioniert! Das nenn ich mal Erfolg…

Im Detail: Freitag haben wir uns beide frei genommen, da dies das erste Wochenende war, an dem die Wände zum Streichen freigegeben waren. Bis Freitag haben die Trockenbauer noch die Oberflächen geschliffen. Also haben wir die Pinsel, ähh die Rollen geschwungen und im OG mit der Grundierung begonnen. Das lief wie am Schnürchen und wir sind weiter gekommen, als wir uns eigentlich vorgenommen hatten.

Am Freitag kam außerdem ein Techniker für unsere Heizungsanlage, dem wir erklärt haben, dass der Boden nicht warm wird. Was eigentlich keiner Erklärung bedarf, aber der letzte Techniker hatte ja auch nichts weiter gemacht. Daher waren wir froh, dass wir zu diesem Termin anwesend waren. Auch diesem Techniker standen ein paar Fragezeichen ins Gesicht geschrieben, besonders als er sein Laptop an die Anlage anschließt und meint: “Die Anlage behauptet, dass sie auf 50° Grad hochgeheizt hat…” Dass wir nicht lachen… Wir haben ihn dann mal vor sich hin werkeln lassen. Immerhin mit Erfolg. Er hat herausgefunden, dass ein Ventil, das zwischen Warmwasserspeicher und Heizungsanlage hin und her schaltet, die letzten drei Wochen auf Warmwasserspeicher ausgerichtet war (warum auch immer). Hm, also vor dem Hintergrund stimmt sogar, was die Anlage behauptet hat: der Warmwasserspeicher hatte 50°. Juchuu, nach drei Wochen können wir nun unser Aufheizprogramm starten, das eigentlich den Estrich trocknen sollte. Laut Bauleiter ist der mittlerweile aber auch so “trocken genug”. Na hoffen wir mal…

Am Sonnabend und Sonntag kamen dann wieder die fleißigen Heinzelmännchen zum Streichen:

Diesmal haben wir im OG gleich den ersten Putzanstrich aufgetragen und im EG etwas grundiert. Wir sind weit über Plan und möchten unseren Helfern Steffen, Michi, Tobi, Ines, Bobby, Hoschi und Irene herzlich danken!

Ach so, unser Haus ist von außen mitterweile auch fast vollständig verputzt (bis auf Sockel und Erker):

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2011/08 – Unserem Haus wird eingeheizt…

08.08.2011

…und zwar nicht schnöde mit der Heizung, sondern ganz romantisch mit unserem neuen Kamin. Genau das Richtige bei solch sibierischen Sommertemperaturen, bei denen man lieber im dicken Pulli, denn in kurzen Hosen rumlaufen möchte.

Außerdem hat LuxHaus heute endlich die beiden Kellerfenster fertig montiert und die Verschalung der Eckpfosten an den Eckfenstern angebracht.

Morgen wird hoffentlich auch der Müllberg vor dem Haus entsorgt, wenn der volle Container durch einen neuen ersetzt wird. Dann kann auch die Heizungstruppe ihren Müll wegräumen. Und mit etwas Glück wird dann auch die Wasserinstallation abgedichtet, so dass wir im Haus endlich ein funktionierendes Waschbecken bekommen. Trotzdem vorab nochmal ein aktuelles Bild aus dem Technikraum.

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